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Wie liegt die Stadt so wüst – Zerstörung, Klage und Hoffnung in Text und Musik

25 April @ 7:00 p.m. - 8:30 p.m.

Mit dem titelgebenden Chorwerk von Rudolf Mauersberger im Zentrum widmen wir uns in diesem Konzert der Zerstörung durch Kriege. In Werken von Guillaume Dufay bis hin zu zeitgenössischen Komponist:innen wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: So erklingen beispielsweise die Bitte um „Fried und gut Regiment“ für die politischen Führungskräfte in Heinrich Schütz‘ berühmter Doppelmotette, sowie der Klagegesang einer Mutter über einen gestorbenen Sohn in einer Komposition der estnischen Komponistin Ester Mägi. Mauersbergers eindrücklichem Chorwerk wird mit den „Lamentatione Jeremiae“ ein textliches Pendant des mexikanischen Barockkomponisten Manuel de Zumaya gegenübergestellt. Zwischen den Werken erklingen Texte von jüdischen und palästinensischen Dichter:innen und setzen die Musik in den Kontext der Zerstörung von Gaza-Stadt.

Mit Kompositionen von Jake Runestad, Daphna Rosenberg und Maurice Duruflé eröffnet sich eine hoffnungsvollere Perspektive, die gleichzeitig klar macht: Frieden kann nur existieren, wenn wir unsere Augen und Herzen nicht verschließen und unsere Menschlichkeit bewahren.

Mitwirkende:
Andrea Wolf und Hartmut Volle, Rezitation
Amici Canendi
Elisabeth Stoll, Leitung

Eintritt frei, Spenden erbeten
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Details

Datum:
25 April
Zeit:
7:00 p.m. - 8:30 p.m.
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltungsort

Wartburggemeinde Frankfurt
Hartmann-Ibach-Straße 108
Frankfurt, 60389
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